Fundamente

Fundamente gegen aufsteigende Feuchtigkeit abdichten.

Tipp:
Das Anheben von Fachwerkwänden und das Abstützen derselben überlässt man am besten dem Fachmann.

5. Fundamente innen.

Nachdem die Gefache aus den Innenwänden und die Fußboden entfernt waren konnten die Fundamente unter den Innenwänden begutachtet werden. Die Schwellen lagen lediglich auf Fundamenten aus kleinen Feldsteinen. Um die Tragfähigkeit dieser Fundamente zu erhöhen mussten sie ausgebessert und verbreitert werden. Hierzu wurden die Fundamente zunächst Stück für Stück freigelegt. Lose Teile und Dreck wurden entfernt. Da für alle Wände eine horizontale Feuchtigkeitssperre vorgesehen war musste zwischen Schwelle und Fundament eine PE - Folie eingebracht werden. Hierzu musste die Last von der Schwelle genommen werden. Daher wurde der Abschnitt der Wand mit Hydraulikhebern etwa 5 mm angehoben und abgestützt. Anschließend ließ sich die Folie unter der Schwelle herziehen.Dann wurde eine Schalung hergestellt und mit Beton ausgefüllt.

 
 

Die horizontale Feuchtigkeitssperre.

Ein kurzer Erklärungsversuch: Das Erdreich, in dem die Fundamente gründen ist je nach Witterung in unterschiedlichem Maße feucht. Jetzt könnte man denken, dass über dem Haus ja ein Dach ist....Diese Feuchtigkeit kommt nicht von oben sondern aus dem Erdreich. Steckt man ein Geschirrtuch zur Hälfte in Wasser wird man bemerken, dass auch der Teil des Tuches feucht wird, der nicht direkt im Wasser ist. Schimmel und Feuchte an Wänden haben ihre Ursache häufig in einer nicht vorhandenen oder schlechten Abdichtung gegen das Erdreich. Die Nässe kriecht förmlich die Wände hinauf...Wäre das Haus komplett unterkellert müsste man die Außenmauern gegen eindringende Feuchtigkeit abdichten. Da in unserem Fall lediglich ein Raum unterkellert ist soll die gesamte Fußbodenfläche incl. der Fundamente innen und außen horizontal gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet werden. Die hier eingesetzte PE-Folie gibt es in unterschiedlichen Breiten und lässt sich später mit Hilfe eines Quallschweißmittels verschweißen, so dass eine nach unten dichte Folienfläche entsteht.

Bevor dieser Schritt angegangen werden kann und nicht völlig umsonst ist, muss eventuell bestehende Feuchtigkeit unbedingt aus den Wänden gezogen werden. Dafür sollte man am besten einen Bautrockner mieten. Das ist nicht nur höchst effizient, sondern dazu auch preiswert. Es gibt die mobilen Einsatzgeräte in verschiedenen Ausführungen, ausgelegt für unterschiedliche Quadratmeterzahlen und mit unterschiedlicher Entfeuchtungsleistung in einem bestimmten Zeitraum. Das Ganze kann bei TKL im Internet abgewickelt werden. Erst wenn die Wände wirklich trocken sind, kommt PE-Folie zum Einsatz.


Empfehlen Sie diese Seite
Diese Seite empfehlen Tweet Bei Facebook teilen Bei Google empfehlen Bei Xing empfehlen Empfehlung derSelbermacher bei You Tube

Beton
Funtament herstellen Mischungsverhältnis Beton
Mauererarbeiten Zusammensetzung Maurermörtel Mauern
Formate Mauersteine
Wand verputzen

Fliesen
Mosaikfliesen verlegen Mosaikfliesen verfugen Bodenfliesen verlegen Bodenfliesen verfugen Fliesen zuschneiden Bohren in Fliesen Fliesen auf Spanplatte

Elektro
Sanitär
Schraubverbindungen
Kupferrohr löten

Telekommunikation / EDV
TEA Dose anschließen
DSL Splitter anschließen

Dach

Innenausbau
Bett bauen
Schrank bauen

Möbel
Wissenspool
Anzahl Steine je m²
Verhältnis Dübel und Schraube

Umrechnung m³ in Tonnen Berechnung Dreieck