Energie im Haushalt sparen -> Beleuchtung

Vergleich Glühlampe, Halogenlampe, Energiesparlampe und LED

Glühlampe

Für die Beleuchtung haben wir einige Wahlmöglichkeiten, die sehr unterschiedliche Energieverbräuche verursachen. Die Glühlampe als die gewöhnliche Lampe ist aus energetischer Sicht miserabel und eigentlich eine Elektroheizung die noch ein bischen leuchtet. Der Strom, der eingesetzt wird, wird nur zu 5% Licht, die restlichen 95% werden in Wärme umgewandelt und heizen den Raum auf. Diese Lampen gibt es ja nun mittlerweile kaum noch. Nur "Nostalgiker", die der Ansicht sind, dass die Wäre des Lichtes einer Glühlampe durch keine Neuentwicklung erreicht wird, hängen noch an diesem Leuchtmittel.

Die beliebten Halogenlampen sind in Bezug auf die Energieeffizienz nicht viel besser - egal ob in der 12 Volt Ausführung (Niedervolt) oder in der 230 Volt-Version (Hochvolt). Es bietet sich also an Halogenstrahler durch LED zu ersetzten. Dabei sind aber einige wichtige Aspekte zu beachten. Einfach austauschen funktioniert nicht immer. Informationen hierzu unter Halogenstrahler durch LED ersetzen.

Halogenstrahler

Die Energiesparlampe ist da deutlich besser, sie braucht für die gleiche Lichtmenge wie die Glühlampe nur ein fünftel des Stroms. Eine Energiesparlampe ist eine verkleinerte und gebogene Leuchtstofflampe („Neonröhre“ – Neon hat mit dieser Lampe nichts zu tun). Leuchtstofflampen brauchen also nicht gegen Energiesparlampen ausgetauscht werden. Es gibt dadurch keinen Effizienzgewinn.

Einige Energiesparlampen haben den Nachteil, dass es einige Zeit braucht bis diese ihre volle Leuchtkraft entfalten. Das kann ziemlich nerven.

Halogenstrahler

Eine nicht mehr ganz neue Entwicklung sind die LED-Lampen. LED sind bekannt aus der Elektronik und werden z.B. in Fernsehern und HiFi-Geräten immer dann eingesetzt, wenn etwas durch einen Leuchtpunkt angezeigt werden soll. Seit einigen Jahren tauchen sie in der Beleuchtung auf. Inzwischen hat sicher jeder schon mal ein Auto mit LED-Rückleuchten gesehen (viele Punkte in der Lampe). Über die Energieeffizienz gab es bei der Einführung nur wenig Informationen, denn die Aussage „braucht nur 1,5 Watt“ taugt zur Beurteilung nicht, wenn nicht dazu gesagt wird wieviel Licht dabei herauskommt. Zudem gaben die ersten LED Lampen nur ein sehr kaltes weißes Licht, dass von vielen als eher unangenehm und für Wohnräume gänzlich ungeeignet erschien. Mittlerweile wird die Stärke der Lampe durch einen Vergleich zur herkömmlichen Glühlampe (9 Watt entspricht 60 Watt) verdeutlicht. Zur Lichtfarbe gibt es angaben wie "warmweiß". Wie das Licht dann wirklich wirkt unterscheidet ich aber auch je nach Hersteller. die Empfehlung lautet hier: ausprobieren.

Sparren ausklinken Schraege mit der Schmiege ?bertragen

Einen ersten Hinweis gab das Energielabel der EU, das inzwischen auf den Lampenpackungen auftaucht. Glühlampen haben die Energieklasse E, Energiesparlampen haben A oder B. Die ersten LED Lampen hatten zu anfang lediglich das Energielabel Klasse "F". Mittlerweile erreichen LED Lampen auch ein A+.

Wodurch unterscheiden sich die verschieden Lampentypen:

In der Energieeffizienz, im Preis, in der Lebensdauer, in der Lichtleistung (und damit dem Stromverbrauch), den Fassungen und in den Lichtfarben.

Wir haben im Wohn- aber auch insbesondere im Außenbereich auf LED Lampen umgestellt. Sollen die Lampen dimmbar sein muss unbedingt darauf geachtet werden, dass diese auch dafür geeignet ist. Dimmt man eine nicht dafür ausgelegte Lampe, ist diese hinüber und die Investition lohnt sich in diesem Falle keinesfalls.

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