Solaranlage / Steuerung und Sensoren

Schaubild zum Anschluss von Sensoren und Fühlern

Die Funktion einer Solaranlage wird von einer Steuerung übernommen. Damit diese ihre Aufgabe übernehmen kann benötigt sie Informationen, die von Sensoren geliefert werden.

Ist die Temperatur am Sensor 1 höher als z.B. 70 Grad und höher als die durch Sensor 2 im Puffer gemessene Temperatur, schaltet die Steuerung die Pumpe an. Dadurch sinkt die Temperatur im Kollektor und die im Pufferspeicher steigt. Sobald die Temperaturdifferenz unter ein Wert von ca. 10 Grad sinkt, wird die Pumpe wieder ausgeschaltet. Erst wenn die Temperatur im Solarkollektor wieder eine gewisse Temperatur erreicht hat, wird die Pumpe wieder eingeschaltet. Ist die Temperatur an Sensor 2, also im Pufferspeicher, höher als z.B. 85 Grad schaltet die Pumpe nicht mehr ein, um eine Überhitzung des Puffers zu verhindern. Die Anlage steht dann still und die Temperatur in den Kollektoren steigt auf Werte über 120 Grad. Der Sensor 3 wird zur Wärmemengenzählung eingesetzt. Die Steuerung errechnet aus der Temeraturdifferenz zwischen Sensor 1 und Sensor 3 die Wärmeleistung der Solaranlage.

Schaubild Steuerung der Solaranlage
Schaubild Steuerung der Solaranlage

 

Sensor 1: Er ist an dem Solarkollektor angebracht. Er übermittelt die Temperatur der Solarflüssigkeit an die Steuerung.

Sensor 2: Er ist ungefähr in der Mitte des Pufferseichers angebracht und übermittelt die Temperatur des Wassers in der Mitte des Pufferspeichers.

Sensor 3: Er ist - in unserem Fall - am Rücklauf, unterhalb der Pumpe angebracht und übermittelt die Temperatur des Rücklaufs. (diese Information benötigt man für den Wärmemengenzähler)

 

Soweit zur Theorie und zur Solaranlage. Für die Wintermonate haben wir ein zusätzliches System, dass den Pufferspeicher ebenfalls mit warmem Wasser versort. Warmes Wasser wird bei uns auch durch einen Kamin mit Wassererwärmung gemacht.