Heizungsunterstützung durch eine Solaranlage

Mit einer Solaranlage die Heizung unterstützen

Wasser im Pufferspeicher durch die Solaranlage erwärmen

Wasser im Pufferspeicher mit der Solaranlage erwärmen

Mit einer thermischen Solaranlage lässt sich Brauchwasser einfach und ökologisch erwärmen. Wirklich interessant und wirkungsvoller ist es, wenn man mit der Solaranlage auch die Heizung unterstützt. Insbesondere in Frühjahr und Herbst macht das schon eine Menge aus.

Der Aufbau ist zunächst wie bei der Brauchwassererwärmung. Ist das Wasser in den Solarkollektoren warm genug, wird die Solarflüssigkeit durch einen Wärmetauscher im Pufferspeicher gepumpt und erwärmt so das Wasser im Pufferspeicher.

Funktionsweise Heizungsunterstützungdurch eine Solaranlage

Heizungsunterstützung durch Solarthemie

Für die Unterstützung der Heizung benötigt man nun weitere Anschlüsse im unteren Teil des Pufferspeichers. Ein Sensor misst die Temperatur im unteren Teil des Puffers und ein weiterer Sensor die Temperatur im Heizugsrücklauf. Ist das Wasser im Puffer wärmer als das Wasser im Rücklauf der Heizung schaltet ein Ventil um. Dann läuft der Heizungsrücklauf in den Pufferspeicher und das wärmere Wasser aus dem Pufferspeicher als Rücklauf zur Heizung. Je nach Höhe der Temperatur (wir haben einen Heizungsvorlauf von 50 Grad) heizt die Heizung noch etwas nach, oder bleibt einfach aus.

Wir haben super Erfahrungen mit dieser Art der Heizungsunterstützung gemacht. Hinzu kommt, dass wir das Wasser im Pufferspeicher auch durch unseren Kamin erwärmen können (Warmwasser mit Kamin). So kann man mit der Sonne oder dem Kamin das gesamt Haus heizen und benötigt nur noch sehr wenig Gas für Heizung und Warmwasser. Auf diese würde ich aber keinesfalls verzichten, da weder die Sonne immer scheint noch man immer Zeit und Lust hat den Kamin zu heizen.

Vorlauftemperatur beachten

Das hier vorgestellte Sytem vesetzt einen in die Lage weitgehend unabhängig von der Entwicklung des Gaspreises zu sein. In Frühjahr, Sommer und Herbst kann man so ohne Gas das Brauchwasser erwärmen. Die Heizung wird unterstützt und so sinkt der Gasverbrauch. Das Ganze funktioniert allerdings nur bei relativ gut gedämmten Häusern und einem Heizungssytem, dass auf niedrige Vorlauftemperatuiren ausgelegt ist. Das bedeutet, dass idealerweise eine Fußbodenheizung eingebaut ist, die auch mit geringen Vorlauftemperaturen zurecht kommt.