Bilder aufhängen - so wird es gemacht

Bilder sind ein fester Bestandteil der Raumdekoration, denn erst durch sie kommt Leben in die Wohnung oder das Haus. Wie man mit Hammer, Nagel, Schrauben und Dübel Bilder richtig aufhängt, wird in diesem Beitrag beschrieben.

1. Die Auswahl des Platzes

Bilder aufhängen

Bei der Platzwahl für das Bild sollten die Licht- und Raumverhältnisse berücksichtigt werden. Eine gute Platzwahl ist gegenüber von einem Fenster, da das Bild dann vom Tageslicht erhellt wird und so gut zur Geltung kommt. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass sich nicht zu viel Licht im Glas des Rahmens spiegelt.

Hinsichtlich der Höhe sollte die Augenhöhe als Maß genommen werden, diese liegt meist bei ca. 1,60 Meter.

2. Das Aufhängen von Bildern unter 10 kg Gewicht

Bild aufhängen

Bilder, die unter 10 kg wiegen, können mit folgenden Methoden sicher an die Wand gehängt werden:

Hammer und Nagel: Wenn die Aufhängung des Bildes an einen Nagel gehängt werden soll, sollte ein Nagel von 4 cm bis 5 cm Länge ausgewählt werden. Der Nagel wird dann mit einem Hammer in einem 45-Grad-Winkel in das Mauerwerk eingeschlagen. Durch diesen Winkel erhält der Nagel mehr Festigkeit.

Akku-Bohrschrauber und Schraube: Das Bild kann auch mit Hilfe von Schrauben aufgehängt werden. Als erstes muss die Wand mit einem Leitungsfinder nach Wasser- und Stromleitungen abgesucht werden. Die Auswahl des richtigen Bohrers erfolgt nach der Beschaffenheit des Materials der Wand. Für Beton und Vollziegel sollte man einen Bohrhammer nehmen, für normales Mauerwerk eignet sich eine Schlagbohrmaschine und für leichten Werkstoff wie Gipskarton kann man den Akku-Bohrschrauber verwenden. Ist das Loch in die Wand gebohrt, kann die Schraube mit dem Akkuschrauber in das Loch gedreht werden. Tipps für das perfekte Eindrehen von Schrauben findet Ihr hier:

http://www.akkuschrauber.com/schrauben-eindrehen/

Bilderhaken: Wenn Bilderhaken verwendet werden, muss der Nagel in die Hülle des Hakens gesteckt werden. Der Nagel mit dem Bilderhaken wird dann in die Wand gedrückt oder mit dem Hammer vorsichtig einschlagen. Durch die Halterung wird der Nagel automatisch in dem optimalen 45-Grad-Winkel eingehämmert.

3. Das Aufhängen von Bildern über 10 kg Gewicht

kunstwerke aufhängen

Wenn Bilder mehr als 10 kg wiegen, zum Beispiel durch einen schweren Rahmen, oder andere eher schwere Kunstwerke aufgehängt werden sollen, sollten sie mit folgenden Methoden an der Wand befestigt werden:

Akku-Bohrschrauber, Dübel und Schraube: Bei schweren Bildern sollte ein Dübel verwendet werden, da die Schraube so zusätzlichen Halt bekommt. In das Bohrloch wird also zunächst der Dübel (gegebenenfalls mit einem Hammer) in die Wand gesteckt. Wenn der Dübel in der Wand steckt, kann die passende Schraube mit dem Akkuschrauber in den Dübel eingedreht werden. Einige Dübel verfügen über einen Haken, der für die Aufhängung von Bildern geeignet ist. Wenn mehrere Bilder nebeneinander positioniert werden sollen, eignet sich die Aufhängung an einer Galerieschiene, die ebenfalls in die Wand geschraubt wird. Alternativ kann die Galerieschiene auch an die Wand geklebt werden. Die Bilder können dann an Drähten oder Nylonschnüren frei an der Wand hängen.

Akku-Bohrschrauber, Klappdübel und Schraube: Soll ein Klappdübel benutzt werden, sollte das Bohrloch circa 1 cm breit gebohrt werden. Dann muss nur die Metallhülse angelegt und in das Loch geschoben werden. Das macht man, indem man die Reiben mit Zeigefinger und Daumen festhält, diese dann zu sich hinzieht, bis die Hülse in der Wand befestigt ist. Die Plastikkappe muss über die Riemen gezogen werden, bis diese bündig zur Wand sitzt. Danach werden die Riemen bündig zur Kappe abgeschnitten. Zu guter Letzt wird ein Bolzen über die Kappe und in die Hülse gesteckt. Das aufgehängte Bild sollte zum Schluss mit einer Wasserwaage überprüft werden. Wenn sich die Blase in der Mitte der Waage einpendelt, hängt das Bild gerade.

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