Werkstatt einrichten

Der Traum aller Heimwerker - eine eigene kleine Hobby-Werkstatt

Hammer

Das wertvolle Werkzeug liegt verstaubt in einer Ecke auf dem Dachboden, dem Keller oder gar in der feuchten Garage. Nein, eine dauerhafte Lösung ist das nicht, denn mehr als kleinere Reparaturen kann ein Hobbyheimwerker auf diese Weise nicht ausführen.

Jeder, der mehr will, benötigt eine eigene kleine Werkstatt oder zumindest einen abgetrennten Bereich mit stabiler Werkbank. Hat man keinen speziellen Raum zur Verfügung kann man auch über einen Werkstattwagen als mobile Werkstatt für daheim nachdenken. Der Vorteil ist, dass man diese auch komplett ausgestattet kaufen kann, und man hat eine ordentliche Grundausstattung, die dann auch noch platzsparend ist. Auf der Internetseite der Contorion GmbH aus Berlin findet man solche Wekstattwagen und beisielsweise eine mobile Werkstatt von Festool, die ich echt klasse finde.

Schraubstock

Der richtige Raum für die Werkstatt

Praktisch jeder Raum in der Wohnung, der gerade nicht benutzt wird, eignet sich als Werkstatt für den Heimwerker. In der Regel wird es sich jedoch um einen Kellerraum, den Dachboden oder um einen nicht genutzten Abstellraum handeln. Neben dem zwingend benötigten Stromanschluss ist ein Fenster wichtig, denn gerade bei Lackierarbeiten entstehen unangenehme Gerüche. Auch muss man beim Umgang mit Gift oder Gefahrenstoffen einige Sicherheitsvorkehrungen beachten. Darüber hinaus sollte der ausgewählte Raum trocken sein. Eine hohe Feuchtigkeit greift die wertvollen Maschinen wie Bohr- und Schleifmaschine an. Übrigens wer keinen geeigneten Raum sein Eigen nennt, kann vielleicht in der unmittelbaren Nachbarschaft ein geeignetes Zimmer oder eine Garage günstig mieten.

Werkbank

Die passende Einrichtung der Heimwerkstatt

Das wichtigste Utensil in der Werkstatt ist die Werkbank. Auf ihr werden die Bohrmaschine, der Schraubstock und manches mehr fest montiert. Darüber hinaus werden diverse Regale und Schränke benötigt. Sinnvoll ist ebenfalls eine Werkzeugwand, denn an ihr kann der Heimwerker vom Hammer über diverse Zangen bis hin zum Schraubendreher und zum Hobel alles übersichtlich befestigen. Werkzeugwände sind in einer großen Auswahl im Fachhandel erhältlich. Wer mag, kann sie aus einer MDF Platte und einigen Schrauben oder Nägeln selbst bauen. Der eine oder andere Stuhl gehört ebenso wie ein Schreibtisch zur Grundausstattung. Aus Platzgründen sind ein klappbarer Schreibtisch oder eine Variante zum Ausziehen zu empfehlen.

Stecheisen

Ohne Werkzeug geht es nicht

Entscheidend für den Hobbyheimwerker ist die Ausstattung mit Werkzeugen.

Beim Kauf gilt Qualität vor Quantität, denn schließlich möchte man den teuren Akkuschrauber nicht nur ein einziges Mal benutzen. Zur unten genannten Grundausstattung an Werkzeug kommen in der Regel noch diverse Spezialwerkzeuge hinzu.

Deren Anschaffung richtet sich nach den jeweiligen Arbeiten, die der Hobbyheimwerker ausführt.

Zur Grundausstattung einer kleinen Hobby-Werkstatt gehören:
- Akkuschrauber und Bohrmaschine
- eine Auswahl Bohrer (Holz, Metall und Stein)
- Schraubendreher (Schlitz und Kreuz ggf. Torx)
- diverse Sägen und eine Stichsäge
- Ringschlüssel in diversen Größen
- Inbus-Schlüssel
- Hammer
- Feilen
- Wasserwaage
- Schleifpapier
- Zollstock und Maßband
- sowie Nägel, Schrauben und Dübel

Übrigens: einmalig benötigte Werkzeuge kann man sich mittlerweile in vielen Baumärkten zum günstigen Preis ausleihen.

Lärmschutz und mehr - wichtige rechtliche Vorschriften für die Hobbywerkstatt

Eine Hobbywerkstatt darf grundsätzlich jeder einrichten, jedoch gerade in einer Mietwohnung gilt es einiges zu beachten. Wichtig ist zum Beispiel der Lärmschutz, die Nachbarn sollten natürlich nicht täglich durch laute Säge- und Bohrgeräusche gestört werden. Im Fachhandel sind diverse Materialien erhältlich, die einen guten bis sehr guten Lärmschutz gewährleisten. Ihre Montage ist einfach, zudem ist es möglich sie im Fall eines Umzugs ohne Rückstände wieder zu entfernen. Wer zudem die üblichen Ruhezeiten einhält, wird garantiert keinen Ärger mit seinen Nachbarn bekommen.

Ganz im Gegenteil, denn auch diese haben immer mal wieder kleinere Reparaturen zu erledigen. Hobbyheimwerker sind daher meist sehr beliebt.

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