Pflastersteine verfugen

Hier eine Beschreibung zum Verfugen von Pflastersteinen

Pflastersteine verfugen

Nach dem richtigen Verlegen der Pflastersteine stellt sich die Frage wie man die Fugen der Pflastersteine verfüllt.

Hier gibt es verschiedenen Möglichkeiten was das Material zum Verfugen betrifft.

Sehr witterungsbeständig und belastbar ist beispielsweise Pflasterfugenmörtel, der in zahlreichen Farben erhältlich ist und sich auch für durch PKW-befahrene Wege eignet. Im Bereich der Terrasse ist es vorteilhaft, wenn die Fugenmasse das lästige Entfernen von Pflanzen, die nach 1-2 Jahren in den Fugen wachsen, überflüssig macht. Ebenso wenig sollten Insekten eine Möglichkeit haben sich in den Fugen einzunisten. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Steine lockern und durch hervorstehende Kanten zur Stolperfalle werden. Im Baustoffhandel werden unterschiedlichste Fugenmassen angeboten, die dem entgegen wirken. Auch Steinmehl soll hier gute Dienste leisten.

Wir haben für die Fugen der gepflasterten Fäche einen feinen Putz- und Mauersand genommen.

Pflastersteine verfugen

Sand verteilen. Die gepflasterte Fläche wurde nach dem Verlegen der Pflastersteine zunächt abgerüttelt. Das bedeutet, dass alle Steine verlegt sein müssen und die Betonschürze an den Kanten so weit ausgehärtet sein muss, dass die Pflastersteine beim Abrütteln nicht mehr verrutschen können.

Dann haben wir den Sand großzügig auf der Fläche verteilt. Es ist schon bemwerkenswert wie viel Sand letztendlich in die Fugen passt. Damit die Fugen zwischen den Pflastersteinen vollständig mit dem Sand verfüllt sin, muss dieser mit viel Wasser in die Fugen eingeschlämmt werden. Ein einfaches Einfegen mit dem Besen genügt hier nicht.

Sand einschlämmen

Sand einschlämmen: Ebenso wie das Einfegen mit dem Besen allein nicht ausreicht genügt es auch nicht lediglich mit einem Wasserstrahl zu arbeiten. Erst eine Kombination aus Wasser und Fegen sorgt für eine ausreichenden Verteilung des Sandes. Da der "normale" Selbermacher in der Regel lediglich über zwei Hände verfügt, haben wir und eine Hilfskonstruktion einfallen lassen. Wir haben die Schlauchspritze, die sich auch feststellen lässt, mit Gewebeklebeband am Besenstil befestigt. Der Wasserstrahl wurde so eingestellt, dass er den Sand nicht wieder aus den Fugen wäscht. Dann hieß es "Wasser marsch" und mit dem Besen verteilen. So werden die Fugen vollständig mit Sand gefüllt. Nach dem Abtrocknen des Sandes muss man die Fläche noch einge Male fegen.

Suchen Sie hier nach weiteren interessanten Themen und Beschreibungen.

Benutzerdefinierte Suche