Fundament für ein Gartenhaus

Streifenfundament als Unterbau für ein Gartenhaus

Streifenfundament

Ein Gartenhaus auf Streifenfundamente zu stellen macht in vielerlei Hinsicht Sinn. Auf diese Weise lässt sich ein Untergrund herstellen, der absolut waagerecht ist und so den weiteren Aufbau erleichtert. Ein weiterer Vorteil liegt im konstruktiven Holzschutz.. Es wird sicher gestellt, dass das Holz immer von allen Seiten gut belüftet ist und vermieden wird, dass Holzteile im Wasser stehen, feucht bleiben und so Schaden nehmen. Streifenfundamente als Unterbau für ein Gartenhaus sind sicher eine gute Alternative zu Gehwegplatten. Unser Gartenhaus steht nun schon seit mehr als 12 Jahren auf dieser Unterkonstruktion und es ist bisher keinerlei Witterungsschaden an den Hölzernn zu erkennen

Fundamentgraben für das Streifenfundament ausheben

Graben für das Streifenfundament

Im ersten Schritt werden die Fundamentgräben ausgehoben. Das funktioniert normalerweise mit einen guten. Ist der Untergrund sehr steinig braucht man eine Spitzhacke- Besonders bewährt hat sich das Arbeiten mit einer alten Kartoffelhacke (so was gibt es kaum noch. Eine Seite ist spitz, die andere breit). Mit dieser kann man den Untergrund sehr gut lösen und gleichzeitig den Aushub aus dem Graben nehmen. Die Lage der Fundamente sind einem Fundamentplan zu entnehmen. Es ist besonders sorgfältig zu arbeiten, da die aufliegenden Hölzer ca. 1,5 cm über das Fundament hinausragen werden um zu verhindern, dass Wasser zwischen Holz und Fundament eindringt. Die genauer Lage und die Flucht der Fundamente lassen sich am besten über das Schnurgerüst bestimmen (Flucht und Winkel bestimmen). Wir hatten das Glück, dass der Untergrund aus einem relativ stabilen Lehmboden besteht. So bleiben die Seiten der Fundamentgräben gerade und man muss keine Schalung für das gesamte Fundament herstellen. Lassen sich keine halbwegs geraden Seiten herstellen, weil beispielsweise Bauschutt oder Schotter im Untergrund sind, sollte man Schalbretter verwenden, die bis zum Boden des Fundamentes reichen. Ist der Fundamentgraben für das Steifenfundament ausgehoben kann mit dem Verfüllen mit Beton begonnen werden.

Streifenfundament betonieren

Streifenfundament betonieren

Der Beton wird in einer Betonmischmaschine nur erdfeucht angemischt und dann in Lagen von ca. 15 cm Höhe in den Graben eingebracht. Bretter, die an beiden Seiten des Grabens liegen verhindern, dass dabei Erde in den Graben fällt. Die einzelnen Lagen müssen verdichtet werden. Hierfür verwenden wir eine kleine Gartenharke. Je nach Untergerund muss sowohl im unteren Drittel als auch später im oberen Drittel Betonstahl in den Beton gelegt werden. Die genaue Dimension weiß der Statiker. Wir haben 12mm - Stangen (3 im unteren Drittel, drei im Oberen) genommen. Der Stahl muss in jedem Fall immer gut von Beton umgeben sein. Wir haben auch eine genauere Beschreibung gemacht wie man ein bewehrtes Fundament herstellen kann. Hat man beim Verfüllen des Grabens die Höhe des umliegenden Bodens erreicht, wird eine Schalung gebaut. Diese Schalung wird in Flucht und Höhe exakt am Schnurgerüst ausgerichtet. Mit einer über das Schnurgerüst gespannten Maurerschnur lässt sich die Höhe des fertigen Fundamentes genau bestimmen. Nicht zu unterschätzen ist der Druck, den der eingebrachte Beton auf die Schalung ausübt. Wir haben die Schalung mit Schraubzwingen fixiert.Ein Abstandsholz verhindert, dass man bei Anziehen der Schraubzwingen die Schalung zu eng zusammengedrückt. Wenn man die Oberkante der Schalung erreicht hat, wird die Oberfläche mit einem Holz gerade abgezogen. Nach einer Aushärtungszeit von 1-2 Tagen (je nach Witterung) kann die Schalung entfernt werden.

Schalung Streifenfundament

Streifenbfundament aushärten lassen

Wir haben die vier Fundamentstreifen in vier aufeinanderfolgenden Tagen erstellt, so dass wir die Bretter für die Schalung immer wieder verwenden konnten. Beim vierten Fundament war ein größerer Höhenunterschied zwischen dem Boden und der Oberkante des Fundamentes einzuschalen. Alte Bretter (immer gut wenn man welche rumliegen hat) halfen hier weiter. Voll belastungsfähig sind die Fundamente erst nach einer längeren Aushärtungszeit von ca. 3 Wochen. Mit dem Bau der Unterkonstruktion konnte aber schon vorher begonnen werden.

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