Fundamentverbreiterung gießen

Verbreiterung für ein Fundament herstellen

Fassade mit Naturstein und Holzschalung

Vor ca. 12 Jahren haben wir die äussere Schicht der Fassade unseres Anbaus mit Putzträgerplatten und Putz gemacht. Die Schäden an der Fassade haben eine Erneuerung der äusseren Schicht notwendig gemacht.

Die alte äussere Schicht war über Konterlattung und Lattung an der Wand befestigt. Für die neue Konstruktion (Sockel aus Naturstein und Holzschalung) war es notwendig eine Verbreiterung des Fundamentes zu erstellen. Das hieß, entlang des vorhandenen Fundamentes war ein neues Fundament zu gießen.

Fundamentgraben erstellen

Zunächst haben wir entlang des vorhandenen Fundamentes einen Fundamentgraben in der erforderlichen Tiefe (frostfrei) ausgehoben. Da das Erdreich ausreichend fest war konnten wir im unteren Bereich auf eine Schalung für das Fundament verzichten. Anschließend haben wir Beton in einer Betonmischmaschine angemischt (erdfeucht!!! siehe Beton Mischungsverhältnis) und in Lagen von 10-15cm eingebracht und verdichtet (vgl. Streifenfundament).

Bewehrung im Fundament

Zur Erhöhung der Tragfähigkeit des Fundamentes wurde im unteren Viertel und im oberen Viertel 10mm Betonstabstahl zur Bewehrung in den Beton eingebracht. Der Rundstahl muss in jedem Fall vollständig von Beton umhüllt sein - sonst rostet das irgendwann. Wie viel Stahl und in welchen Dimensionen der in das Fundament gehört weiß der Statiker.

Breite des Fundaments anpassen

Im oberen Bereich haben wir das Fundament so verjüngt (also schmaler gemacht), dass die vordere Kante des gemauerten Sockels exakt mit dem Fundament abschließt und keine Feuchtigkeit auf dem Fundament stehen bleiben kann..

fertiges Fundament

Im Erdreich ist das Fundament nun ca. 35cm breit. Im oberen Bereich wurde das Fundament mittels Schalung etwas weniger tief gemacht. Die Tiefe errechnete sich wie folgt:

Luftschicht: 4- 6 cm

Naturstein: zwischen 8 und maximal 11 cm

Das ist natürlich je nach Stein unterschiedlich. Wir haben also 16 cm angenommen. Das hat ganz gut gepasst. So hat der Sockel aus Naturstein später einen exakten Abschluss mit dem Fundament. Es entsteht keine Staunässe durch stehendes Wasser. (Im Bild ist das Lufteinlassrohr für unseren Kamin zu erkennen. Der Kamin, der gleichzeitig das Wasser für unsere Heizung erwärmt kann so weitgehend raumluftumabhängig arbeiten.) Nachdem das Fundament ausgehärtet war konnten wir beginnen den Sockel aus Naturstein zu mauern.

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