Sparren verstärken

Seitliche Verstärkung der Sparren und Pfetten

Tipp:
Dacharbeiten sind was für den Fachmann. Alle Arbeiten an der Konstruktion sind in Bezug auf Statik zu prüfen und handwerklich richtig auszuführen.
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16. Das Dach (Teil 2, Verstärkung der Sparren, Unterdach).

Der Giebel wurde komplett erneuert und die Sparren gemäß den Berrechnungen des Statikers verstärkt. Unebenheiten im Dach wurden ausgeglichen indem erst der neue Giebel erstellt wurde, dann der andere Giebel verstärkt wurde und die restlichen Verstärkungen an zwischen die Giebel gespannten Schnüren ausgerichtet wurden. Auch die Kehlbalken mussten verstärkt werden. Die Verbindung zwischen Kehlbalken und Sparren wurde wie folgt hergestellt:

Unter GEKA Dübeln kann man sich sehr dicke Unterlegscheiben (5mm Stärke) mit dicken Stacheln auf beiden seiten vorstellen. In unserem Fall haben die Dübel einen Durchmesser von 50 mm. Die GEKA-Dübel müssen um ihre Stärke, also 5mm eingelassen werden. Hierzu nutzt man einen Forstnerbohrer mit dem entsprechenden Durchmesser. Durch das Verschrauben der Gewindestange werden die beiden Holzteile aneinandergepresst und die "Stacheln" des GEKA-Dübels dringen in das Holz ein. So entsteht eine dauerhaft feste Verbindung.

Die Verstärkungen der Kehlbalken wurden nach Montage bündig mit den Verstärkungen der Sparren abgesägt. Zur zusätzlichen horizontalen Aussteifung des Daches wurden Rispenbänder diagonal über beide Seiten der Dachflächen gezogen und mit Ankernägeln mit den Sparren und deren Verstärkungen verbunden. Anschließend wurde die gesamte Dachfläche mit Rauhspund (21mm mit Nut und Feder) verschalt.