Wärmedämmung Fachwerkhaus

Wie kann man ein Fachwerkhaus gut dämmen?

Sparren ausklinken Schraege mit der Schmiege ?bertragen

Will man ein Fachwerkhaus renovieren ist eine entscheidende Frage, wie man die Dämmung der Außenwände ausführen soll. Auch bei einem Fachwerkhaus sind Vorgaben einzuhalten und man muss die Heizkosten im Blick behalten. Mir haben Fachleute die unterschiedlichsten Tipps gegeben. Diese widersprachen sich häufig und wir mussten sorgsam abwägen welches Sytem wir denn nun anwenden wollten.

Wir haben uns für ein hinterlüftetes Fachwerk mit einer Innenschale im Holzständerbau mit Zellulosedämmung entschieden. Die Heizkosten in den folgenden Jahren (es sind nun schon über 25 Jahre) zeigte, dass wir mit der Auswahl richtig lagen.

Hier der Wandaufbau der Dämmung der Fachwerkwand mit den einzelnen Schichten.

Wandaufbau (von innen nach außen)

Position Material Dicke Besonderheiten
1 Gipskarton 10 mm Innenverkleidung
2 Dampfbremse Feuchteschutz
3 OSB-Verlegeplatte 21 mm Tragende Schicht
4 Zellulosedämmstoff 100 mm Dämmung
5 Bituminierte Holzfaserplatte 21 mm mit Nut und Feder
6 Luftschicht 60 mm Belüftet
7 Fachwerk mit Kalksandstein Ausgemauert und verputzt

Wichtig war, die Durchdringungen der Innenschale durch die Fachwerkkonstruktion absolut luftdicht herzustellen. Heute gibt es hervorragendes Klebeband mit dem man die Lücken zwischen Eichenbalken und Gutexplatte bzw. OSB Platte oder Dampfbremse wirklich dicht bekommt. Spätestens beim Einblasen der Zellulosedämmung würde man, zumindest an der Innenseite der Wand, Fehler erkennen.

Dämmwerte am Ständerwerk

Messgröße Wert Einheit
Wärmedurchlasswiderstand (1/Λ) 3,6391 m²·K/W
Wärmedurchgangswiderstand (1/k) 3,8091 m²·K/W
Wärmedurchgangskoeffizient (k) 0,2625 W/m²·K

Dämmwerte bei den Ausfachungen

Messgröße Wert Einheit
Wärmedurchlasswiderstand (1/Λ) 3,0076 m²·K/W
Wärmedurchgangswiderstand (1/k) 3,1776 m²·K/W
Wärmedurchgangskoeffizient (k) 0,3147 W/m²·K